Die Große Moschee von Córdoba: Ein UNESCO-Weltkulturerbe

Im 10. Jahrhundert war Cordoba die Hauptstadt des Kalifats von Córdoba, dem maurischen Königreich, das einen Großteil der Iberischen Halbinsel beherrschte.

Während Paris und Rom im Mittelalter lebten, war Córdoba die wichtigste Stadt Europas.
Die Stadt war ein Zentrum der Zivilisation, wo große Gelehrte Maimonides (ein jüdischer Philosoph) und Averroes (ein muslimischer Philosoph) ihre Ideen teilten. Ein Ort, an dem die Menschen dreier Religionen, Christentum, Islam und Judentum, in Harmonie lebten.

Der Córdoba ist die UNESCO-geschützte Große Moschee mit ihrem atemberaubenden Interieur, einem Wald mit islamischen Bögen und Säulen.

Bekannt als La Mezquita, ist dieses Monument eines der großartigsten islamischen Gebäude, die je gebaut wurden. Um die Mezquita herum liegen Córdobas historische Viertel.

Das Judería (das alte jüdische Viertel) ist ein besonders stimmungsvolles Viertel mit engen Fußgängerzonen, friedlichen Innenhöfen und weißgetünchten Häusern, die mit Blumen geschmückt sind. Dieser Bezirk ist berühmt für seine schönen Innenhöfe und viele Einwohner schmücken sie mit bunten Topfblumen.

Im Mai erwacht die ganze Stadt Córdoba zum Concurso de Patios, einem lebhaften Festival mit einem Wettbewerb um den schönsten Innenhof.